philosophische Praxis
KRITISCHES DENKEN IM ZEITALTER DER ALGORITHMEN
Eine philosophische Beratung hilft Ihnen dabei, Ihre eigenen Gedanken ausdrucksstark zu formulieren, Ihr logisches Denken zu schärfen, Ihre Widerspruchswahrnehmung zu verfeinen und Ihre Entscheidungen in Ruhe zu treffen. Es geht darum, Wissen und Analysefähigkeit, Toleranz und Begeisterung zu gewinnen.
“Wer denkt, ist nicht wütend.” — Theodor W. Adorno
Unsere Gedanken stammen nicht aus dem Nichts, sondern sind geprägt vom allgemein Diskurs und von sozialen Normen. Meinungen hängen starj davon ab, welche Informationen uns erreichen, welche Filme wir sehen, welche Bücher wir lesen, welche Inhalte uns online angezeigt werden — und von den Menshcen (oder Bots), mit denen wir sprechen. Meine Aufgabe ist es, Ihnen neue und manchmal unerwartete Denkanstöße zu geben, die diese Muster durchbrechen, sei es durch den Dialog oder durch die Empfehlung bestimmer Bücher. Schlussendlich soll meine Beratung Ihre Denkkraft stärken.
“Ich habe für mich entdeckt, dass die alte Mensch- und Thierheit, ja die gesammte Urzeit und Vergangenheit alles empfindenden Seins in mir fortdichtet, fortliebt, forthasst, fortschliesst.” — Friedrich Nietzsche
Was ist mit Denkkraft gemeint?
Verstand — um Widersprüche, Falschheiten, Manipulation und Komplexität zu erkennen
Vorstellungskraft — um etwas zu sehen, wo man zuvor nichst oder wenig sah
Entscheidungsfähigkeit— um an Autonomie zu gewinnen und Reue zu vermeiden
"Dummheit ist nichts Privatives, nicht einfach die Abwesenheit von Denkkraft, sondern die Narbe von deren Verstümmelung."
— Theodor W. Adorno
Meine Schwerpunkte sind:
01.
Machtverhältnisse
in Institutionen und in der privat Sphere
02.
Vorstellungskraft
im Zeitalter von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz
03.
Ideologie
Und Vermarktung
04.
Ästhetik
Philosophie, Kunst und schöpferisches Handeln
05.
Werte
und Moral jenseits sozialer Normen
06.
Emanzipations Dilemmata
besonders von Frauen
07.
Literatur
Fiktion, Metaphern und Dichtung als kritisches Denken
08.
Begriff
Analyse und Entwicklung
Ich biete langfristige intellektuelle Beratung (wöchentliche Termine) für Erwachsene und Jugendliche, sowie punktuelle Unterstützung für Kunstschaffende, Unternehmer oder Wissenschaftlerinnen, die für ein bestimmtes Projekt konzeptuelle Strukturierung benötigen.
über mich
Catherine Lemieux, Ph.D.
Ich bin 1984 auf den Magdalenen-Inseln (Québec, Kanada) geboren und lebe seit 2014 in Wien. Ich habe Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaften in Montreal, Paris, Berlin und Wien studiert. Seit meiner Promotion als philosophia doctor in 2017 bin ich als Schriftstellerin selbstständig. Zeitweise war ich auch als Lektorin am Institut für Romanistik der Universität Wien tätig. Seit 2022 widme ich mich gänzlich meiner selbstständigen Arbeit.
Mein Ziel in der philosophischen Praxis ist es nicht, Ihnen das Leben zu erklären. Vielmehr unterstütze ich Sie dabei, einen rationalen und fundierten Diskurs über Ihre persönlichen Erfahrungen oder beruflichen Vorhaben zu entwickeln. Gemeinsam schaffen wir eine stabile Untermauerung für Ihre Vorstellungen.
"Dichtung ist die absichtliche Erschaffung von Fehlern, das überlegte Brechen und Verwickeln von Irrtümern, aus denen das Unvorhersehbare auftauchen kann." — Anne Carson
Wie kommt die Literatur ins Spiel?
Literatur lädt uns dazu ein, das komplexe und oft widersprüchliche Zusammenspiel von Emotionen, Trieben und Erwartungen zu erfassen. Es ist allgemein bekannt, dass die größten Werke der Tradition unerschöpflich sind. Jeder liest denselben Text anders. Dieses „Anderslesen“ ist der Kern des kritischen Denkens, und genau dieser Kern soll durch den philosophischen Dialog, zur Frucht kommen.
Muss ich viel lesen, um Ihre Praxis zu besuchen?
Nein. Lesen ist keine Pflicht, aber ich würde mich natürlich freuen, wenn ich Sie dazu ermutigen könnte. Ich arbeite jedenfalls gerne mit kurzen Texten, Zitaten oder Aphorismen, weil sie als Denkimpuls sehr nutzvoll sind, um das Gespräch zu strukturieren.
“Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? […] eEin Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.” — Franz Kafka
Sind wir durch KI nun zum Verdummen verdammt?
Natürlich nicht.